WTS Hamburg und die wohl längste Wechselzone der Welt

Da es noch relativ spontan Reststartplätze gab, konnte ich mir dieses Jahr endlich den Wunsch erfüllen, beim Hamburg Triathlon, der zur World Series gehört, an den Start zu gehen. Dort konnte ich auch Jan Frodeno bei einer Autogrammstunde treffen und freue mich, dass ich ein Foto mit ihm machen konnte 🙂

Leider meinte es das Wetter am Sonntag gar nicht gut mit uns, und so standen wir bei strömendem Regen am Start. Da es zudem ziemlich kalt war, bereute ich meine Entscheidung ein wenig, den Neo im Hotel gelassen zu haben. Naja, bei 21.7 Grad Wassertemperatur braucht man den nun wirklich nicht.
Im Wasser war der Regen dann egal, allerdings bin ich wirklich noch nie in so einem dreckigen/trüben Gewässer geschwommen. Sichtweite ca. 5cm, wenn überhaupt. Das Düsseldorfer Medienhafen-Wasser ist deutlich klarer. Egal, dann halt schwimmen ohne Orientierung, das kann ich eh am besten ;-D Ein paar Bonusmeter gehen immer…
Es fühlte sich eigentlich ganz gut an, kaum jemand vor mir, gute Arme. Der Schock dann beim Blick auf die Uhr beim Schwimmausstieg, eine hohe 28…woran es lag, ich weiß es nicht. Die Uhr zeigt 1.75km, das wäre eine Erklärung, vielleicht einfach zu viel Zick-Zack…
Dann der Wechsel. Glücklicherweise ohne Neo, aber dennoch ellenlang. Naja, es ist ja auch die längste Wechselzone der Welt! Zu meinem Pech stand mein Rad ganz am Anfang, sodass ich insgesamt 2 mal ca. 700m mit Radschuhen und Rad durch die Wechselzone laufen musste. Insgesamt war das Wechseln heute ziemlich mies (zu eng, zu viele Leute, zu lang).
Zum Radfahren gibt es nicht viel zu sagen. Die Strecke war komplett nass, dazu nicht so ganz flach wie erwartet und ich hing ziemlich viel an der Bremse. Nur an den Anstiegen konnte ich mal mehr als GA1 fahren, Spaß war das definitiv keiner. Und so musste ich dann mit dem 33er Schnitt heute zufrieden sein.
Runter vom Rad und wieder ewig lang laufen- dieses mal war ich aber sooo durchgefroren und alles tat weh. Dennoch, der Lauf wurde heute mein persönliches Highlight. Endlich sub45 auf echten 10km im Triathlon, das ist eine RIESEN Verbesserung für mich und da laufen meine Problemdisziplin ist, hat mich das für alles entschädigt. Ich fühlte mich als würde ich fliegen.
Insgesamt ist das eine toll organisierte Veranstaltung und die Stimmung ist gut- mit besserem Wetter sicher noch viel besser. Ein toller Abschluss war dann die Team WM, es war einfach genial. Wir werden sicher wiederkommen.

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